Ausstellung

 

AB 8. Juni 2017

„Duktus 2.0 – klassische und multimediale positionen der Malerei“

mit Werken von:

  • Enzo Arduini

  • Rupert Eder

  • Andrea Esswein

  • Ivar Kaasik

  • Konstantin S. Voit

  • Vernissage: 8. Juni 18 – 21 Uhr

  • Die Kunsthistorikerin Andrea R. Stoll wird um 19 Uhr und um 20 Uhr eine Einführung in die Ausstellung geben.

  • Ausstellungszeitraum: 9. Juni bis 8. Juli 2017

  • (geschlossen am 5. Juli 2017)

 

Einführender Text zur Ausstellung:

Die Ausstellung spannt mit ausgewählten Beispielen einen weiten Bogen von Techniken und Farben, die bereits im Altertum Verwendung fanden, bis hin zu Verfahren des digitalen Zeitalters!.

Neben den mit Engoben gefassten Keramikobjekten Enzo Arduinis, den in der Tradition des Realismus stehenden Arbeiten Rupert Eders, der mit Öl auf Leinwand arbeitet, und den fotorealistischen Bildern Ivar Kaasiks, werden Werke von Künstlern gezeigt, die sich neuester Techniken bedienen, wie die des Konzeptkünstlers Konstantin Voit.

Voit benutzt als Formensprache Malschablonen, die er mithilfe des Computers digitalisiert, um anschließend verschiedene Kombinationsmöglichkeiten durchzuspielen, bevor diese mit Acryl und Spray auf Holz oder Leinwand übertragen werden. Die Ausstellung zeigt einen Teil derjenigen Werke Voits, die bis zum 19.3.2017 in der Ausstellung „Logo. Die Kunst mit dem Zeichen“ im Museum für Konkrete Kunst in Ingolstadt zu sehen waren.

Die Kopigrafien Andrea Essweins, bei welchen es sich um mit Lack versiegelte Collagen von kopierten und auf Papier gedruckten Objekten handelt, komplettieren das weitreichende Spektrum des künstlerischen Duktus.

Daneben wird – als Denkanstoß – Malerei gezeigt, für deren Selbstentwicklung der Künstler (Ohne Genius) lediglich den Anstoß gibt und seinen Duktus letztlich wieder löscht.